Für eine Stadt Zürich

ohne Polizei­gwalt

Rassismus und Polizeigewalt sind auch in Zürich Realität – EGMR-Verurteilungen zeigen, dass echte Reformen fehlen. Ich setze mich für eine konsequente Nulltoleranz-Politik, starke (interne und externe) Ombudsstellen und ein Verbot von Gummischrot ein.

Über Mich.

Ich bin im Kreis 3 in Zürich geboren und aufgewachsen und vor fast zehn Jahren habe ich beschlossen, das zu ändern, was mich stört. Ich bin der JUSO und der SP beigetreten und setze mich seither für eine antifaschistische, sozialistische und feministische Welt ein. Dabei habe ich politische Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen gesammelt, vom Co-Präsidium der JUSO Kanton Zürich bis zur Geschäftsleitung der SP Queer Schweiz. Seit März 2024 bin ich zudem Präsident der SP Kreis 3. Kürzlich habe ich meinen Master in Politikwissenschaften an der Universität Lausanne abgeschlossen und bin seit Dezember 2022 Geschäftsführer des Schweizerischen Zivildienstverbands CIVIVA.

Ob im Beruf, im Studium oder als Hobby – Politik beschäftigt mich in fast allen Lebensbereichen. Daher habe ich mich entschieden, mich politisch für Zürich und den Stadtkreis, der mir am Herzen liegt, zu engagieren und kandidiere am 8. März für den Gemeinderat.

Meine Politik.

In Zeiten eines massiven rechts(extremen) Backlashes ist es umso wichtiger, dass linke Städte eine Gegenvision aufzeigen. Sie sind ein Leuchtturm in stürmischen Zeiten. Das bedeutet auch, dass wir eine linke Wirtschaftspolitik nicht etwa gegen den Schutz von trans Personen oder anderen Minderheiten ausspielen dürfen. Darauf basieren meine politischen Überzeugungen sowie meine politischen Forderungen.

Ich will ein Züri, in dem die Polizei zur Rechenschaft gezogen wird!

Die Chats der Polizei in Lausanne haben gezeigt, wie Rassismus, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Sexismus in der Polizei täglich geschehen und akzeptiert werden. Zu denken, die Stadtpolizei Zürich wäre einfach besser, ist naiv. So wurde die Stadtpolizei in den letzten Jahren 2 Mal vom EGMR verurteilt. Beides hat nicht zu einer Entschuldigung und Strukturreform bei der StaPo geführt; die Einsicht ist offenbar nicht vorhanden.

Daher müssen gerade interne Ombudsstellen ausgebaut und mit mehr Kompetenzen ausgestattet werden, damit sich endlich eine Nulltoleranz-Politik durchsetzt. Es kann zudem nicht sein, dass die Polizei Gewalt gegen BIPoC-Personen und linke Demonstrant*innen anwendet und damit ungestraft davonkommt. Daher braucht es dringend eine unabhängige externe Ombudsstelle sowie ein Verbot von Grummischrot, damit nicht noch mehr Personen ihr Augenlicht verlieren.

Ich will ein Züri, das queere und vor allem trans Menschen schützt!

Queere Personen, insbesondere trans Personen, erleben immer noch viel zu oft Gewalt, auch in Zürich. Es ist daher notwendig, die Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige zu stärken und Schutzhäuser sowie Kriseninterventionszentren zugänglicher zu machen. Gerade für gendernonkonforme Personen müssen hier Lösungen gefunden werden. Ausserdem muss der Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessert werden. Neben einem Ausbau der Unterstützung für trans Personen in diesem Bereich stellt der Kampf mit den Krankenkassen, die verpflichtet sind, Gesundheitsleistungen für trans Personen zu übernehmen, ein grosses Hindernis dar. Unterstützungsleistungen wie kostenlose Rechtsberatung und Vertretung von Stadtzürcher*innen gegenüber den Krankenkassen müssen daher geprüft werden.

Ich will eine Wirtschaft, die die Menschen ins Zentrum stellt!

Die Probleme sind erdrückend: steigende Mieten, steigende Krankenkassenprämien und stagnierende Löhne. Unser Wirtschaftssystem stellt den Profit der wenigen über das Leben der vielen. Als Stadt Zürich können wir zwar nicht das gesamte Wirtschaftssystem umbauen, aber wir können die schlimmsten Auswüchse verhindern. Auch wenn die FDP Projekte wie den städtischen Mindestlohn oder die Basishilfe gerichtlich verhindern will, dürfen wir in diesem Bereich nicht nachlassen und müssen notfalls mit neuen Ideen dafür sorgen, dass man sich das Leben in Zürich leisten kann, auch wenn man nicht zur "Wirtschaftselite" gehört.

Ich will ein autofreies Züri!

Der Strassenraum, insbesondere die Quartierstrassen, muss wieder der Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Es sollte Raum für Velofahrerr*innen, Fussgänger*innen und Freiraumgeniesser*innen geschaffen werden. Konzepte wie Quartierblöcke und autofreie Zonen sind notwendig, da Autos den grössten Teil des öffentlichen Raums versperren. Gewerbe, Blaulichtorganisationen sowie Fahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen müssen selbstverständlich weiterhin möglich sein.